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Das kleine Dorf („Borgo“) wurde etwa im 14. Jahrhundert gebaut.
Die Steinmauern, die Vordächer und die kleinen Fenster wurden nach den Bauanforderungen der damaligen Zeit errichtet:Die Steine, die an Ort und Stelle gefunden wurden, stellen das einzige reichlich vorhandene und billige Baumaterial dar; die Vordächer wurden als Lager für das Korn genutzt, das als Futter für die Tiere und als Dünger für die Gemüsegärten verwendet wurde; die kleinen Fenster mussten im Winter die Wärme im Haus halten.
Im größten Haus wurde im großen Ofen das Brot für die gesamte Woche für die Familien des Gebietes gebacken. Jedes Familienoberhaupt brachte sein Mehl und ein ein großes Bündel Reisigholz hierher, um das Feuer zum Backen des Brotes anzufachen.
Der Hausbesitzer erhielt ein wenig Brot als Belohnung dafür, dass er den Menschen seinen Ofen zum Brotbacken überließ.
Das kleinere Steinhaus wurde als Stall und Heuschober benutzt. Im alten „Mandolato“ wurde das Heu im Winter belüftet und getrocknet.
In der Vergangenheit hatte das „Borgo“ je nach den Erfordernissen der Zeit verschiedene Zweckbestimmungen: Am Anfang beherbergte es Bauernhäuser, dann wurde es Wohnsitz von Nonnen und schließlich Kindergarten für die Kinder des Dorfes.
Die Häuser haben trotzdem viele ihrer ursprünglichen Merkmale bewahrt, die unsere Fantasie anregen und uns in eine längst vergangene Zeit zurückversetzen.
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